Modul · Audits
Auditmanagement für Lebensmittelbetriebe
Ein Audit ist kein längerer Rundgang mit Klemmbrett, sondern ein Nachweis, der später standhalten muss. In QMSpot legst du Auditvorlagen an, prüfst nach Bereichen und gibst das Ergebnis frei — jede Änderung erzeugt automatisch eine neue Version.
- Interne und externe Audits aus einer Vorlage
- Prüfung nach Bereichen und Standorten
- Freigabe und automatische Versionierung

Was das Audit-Modul kann
Eine Auditvorlage beschreibt, was geprüft wird und wo. Daraus entstehen einzelne Audits — so oft, wie du sie brauchst.
Der Unterschied zu einer Checkliste liegt in der Struktur: Ein Audit prüft ganze Bereiche gegen einen festen Katalog, wird bewertet und durchläuft eine Freigabe. Damit ist nicht nur dokumentiert, was geprüft wurde, sondern auch, nach welchem Stand — und wer ihn freigegeben hat.
Bewertet wird mit Punkten, nicht mit Haken. Je Prüfposition legst du eine Skala fest — typisch 0, 1, 2 — und multiplizierst sie mit Gewichtung, Eintrittswahrscheinlichkeit und Risiko. Dieselbe Prüfung wiegt in der Küche damit schwerer als im Backoffice. Am Ende steht ein Prozentwert je Bereich, je Auditliste und für das ganze Audit.
Audittyp
Internes Audit, externes Audit oder ein eigener Typ wie Hygiene- oder Sicherheitscheck
Auditvorlagen
Einmal angelegt, für jedes wiederkehrende Audit wiederverwendbar
Prüfpositionen
Bewertungsskala je Prüfpunkt, dazu Anweisung, Pflichtfoto und KO-Kriterium
Anweisungen
Zu jeder Prüfposition eine klare Anweisung — weniger Rückfragen, weniger Fehler
Audit-Bereiche
Lagerbereich, Produktionshalle, Küche: jeder Bereich mit Standort und Zuständigkeit
Gewichtung & Risiko
Punkte mal Gewichtung, Wahrscheinlichkeit und Risiko — du steuerst, was zählt
Freigabe
Eine neue Auditliste wird erst nach Freigabe verwendet
Versionierung
Jede Änderung erzeugt eine neue Version, ältere bleiben nachvollziehbar
So läuft ein Audit ab
Von der Vorlage bis zum freigegebenen Bericht — vier Schritte, die sich bei jedem Audit wiederholen.
1. Prüfpositionen anlegen
Von unten nach oben: erst die einzelnen Prüfpunkte mit Bewertung und Gewichtung, das vermeidet Doppelungen.
2. Bündeln und zuweisen
Prüfpositionen zu Auditlisten, Listen zu Bereichen, Bereiche zur Auditvorlage — mit Standort und Zuständigkeit.
3. Audit durchführen
Geplant als Aufgabe, spontan ad hoc oder per QR-Code vor Ort. Jede Prüfposition wird bewertet, die Punktzahl läuft live mit.
4. Freigeben und ablegen
Ergebnisse landen automatisch in den Auditberichten, filterbar nach Datum, Kategorie und Verantwortlichem.
Zusammenspiel mit den anderen Modulen
Modulübergreifend, flexibel und praxisnah
Ein Audit bewertet den Stand. Was daraus folgt, passiert in den anderen Modulen.
- Checklisten & Prüfpläne — dieselbe Prüflogik im Tagesgeschäft, das Audit prüft den größeren Rahmen
- Mängelmanagement — jede mit „Nicht OK" bewertete Position wird als Mangel weiterverfolgt
- Sensorik & Temperatur — lückenlose Messreihen als Beleg statt handschriftlicher Listen
- Schulungen — Nachweise über Unterweisungen gehören in jedes Audit
- Geräteverwaltung — Wartungs- und Kalibrierstände, nach denen im Audit gefragt wird
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